Bestehende Gebäude sollen saniert werden und vor allem im Bereich der forensischen Psychiatrie besteht Erweiterungsbedarf. Dabei muss der Denkmalschutz berücksichtigt werden, denn alle Gebäude im Zentrum der Anlage sind im Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von überkommunaler Bedeutung.

Der Regierungsrat hat bereits im Januar 2015 den Masterplan "Entwicklung PUK-Areal Neu-Rheinau" beschlossen. Dieser bildet die Grundlage für den Gestaltungsplan, der das gesamte PUK-Areal umfasst und Angaben zur Bebauung zum Freiraum, zur Erschliessung und Parkierung sowie zur Umwelt macht.

Ermöglicht werden sollen der Ausbau von bestehenden Kliniknutzungen für Psychiatrie und Forensischer Psychiatrie sowie damit zusammenhängende Vorhaben, wie die Baudirektion am Freitag mitteilte. Denkbar seien ausserdem weitere öffentliche Nutzungen für kantonale Aufgaben für Gesundheit, Sicherheit, Soziales, Justiz, Bildung, Erziehung und Kultur.

Die Unterlagen liegen bis zum 18. September öffentlich auf. Angehört werden zudem die Gemeinde Rheinau sowie die Zürcher Planungsgruppe Weinland.