Die Initiative, über die am 22. September abgestimmt wird, ist nach Ansicht der SVP wenig durchdacht. Sie schaffe eine Zweiklassengesellschaft aus Bürgern mit Pflichten und Rechten sowie Ausländern mit ausschliesslich nur Rechten.

Politische Rechte und Staatsbürgerschaft müssten kongruent sein. Die Integration der ausländischen Bevölkerung hänge nicht vom Stimm- und Wahlrecht ab.

Laut der Initiative sollen die Gemeinden ermächtigt werden, die politischen Rechte in Gemeindeangelegenheiten jenen ausländischen Einwohnern zu erteilen, die seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz leben und seit mindestens 3 Jahren ununterbrochen in der Gemeinde wohnen. Zudem müssen die Interessierten persönlich Antrag stellen.