Klimaschutz

Kantonale Kommission spricht sich gegen Klimanotstand aus

In 2019 kam es immer wieder zu Demonstrationen für die Ausrufung eines Klimanotstands, so beispielsweise hier in Zürich. Eine Kommission nahm nun Stellung dazu.

In 2019 kam es immer wieder zu Demonstrationen für die Ausrufung eines Klimanotstands, so beispielsweise hier in Zürich. Eine Kommission nahm nun Stellung dazu.

Die kantonsrätliche Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (Kevu) beantragt dem Kantonsrat, die Klimanotstands-Postulate abzuschreiben.

Die Klima-Debatte ist angesichts der Corona-Pandemie etwas in den Hintergrund gerückt. Nach dem Regierungsrat will nun auch die zuständige Kommission des Kantonsrates keinen symbolischen Klimanotstand im Kanton Zürich ausrufen.

Die kantonsrätliche Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (Kevu) beantragt dem Kantonsrat, die Klimanotstands-Postulate abzuschreiben, wie sie am Donnerstag mitteilte. Folgt der Kantonsrat diesem Antrag, wird definitiv kein Klimanotstand ausgerufen.

Inhaltlich seien die Forderungen aber berechtigt und notwendig, hält die Kommission in ihrer Stellungnahme fest. Konkrete Massnahmen zugunsten des Klimaschutzes zu ergreifen, sei dringend.

Im Juni 2019 hatte die neue Klimaallianz im Kantonsrat die dringlichen Postulate an die Regierung überwiesen. Damals sah es noch so aus, als ob die Ausrufung des Klimanotstandes wohl Tatsache werden dürfte. Klimathemen wären dann prioritär behandelt worden.
 

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