Atomdebatte
Kanton Zürich prüft 30 Standorte für neue Kleinwasserkraftwerke

Der Kanton Zürich könnte mehr Energie aus seinen Flüssen herausholen. Dieser Ansicht ist die Zürcher Baudirektion. Sie lässt rund 30 Standorte prüfen, die sich für Kleinwasserkraftwerke eignen würden, wie aus einer Regierungsrats- Antwort hervorgeht.

Merken
Drucken
Teilen
Ein Kleinwasserkraftwerk im Kanton Thurgau (Archiv)

Ein Kleinwasserkraftwerk im Kanton Thurgau (Archiv)

Keystone

Die Standorte liegen an der Töss, der Glatt, der Sihl, der Reppisch, dem Aabach in Uster und an der Jona in Wald und Rüti. Die Baudirektion habe diese Orte anhand einer Untersuchung ermittelt und werde sie nun näher prüfen. Dies schreibt die Regierung in ihrer am Donnerstag publizierten Antwort auf eine Anfrage der CVP.

Die Kantonsräte wollten wissen, ob es im Kanton Zürich möglich wäre, weitere Kleinwasserkraftwerke zu bauen und so erneuerbare Energien zu fördern.

Im Kanton Zürich gibt es etwa 100 Kleinwasserkraftwerke, wobei die meisten aus der Zeit der Industrialisierung stammen und somit oft nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Nur etwa die Hälfte davon ist deshalb noch in Betrieb.