Kantonsfinanzen
Kanton Zürich erwartet grösseres Plus – dank höheren Steuererträgen

Die Rechnung 2016 des Kantons Zürich dürfte leicht besser abschliessen als vorgesehen. Der Zwischenbericht des Regierungsrates geht von einem geschätzten Ertragsüberschuss von 143 Millionen Franken aus. Das sind 74 Millionen Franken mehr als budgetiert.

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Die Verbesserung ist auf die höheren Steuererträge von 72 Millionen Franken zurückzuführen. (Symbolbild).

Die Verbesserung ist auf die höheren Steuererträge von 72 Millionen Franken zurückzuführen. (Symbolbild).

Keystone

Im Wesentlichen sei die Verbesserung mit höheren Steuererträgen um insgesamt 72 Millionen Franken zu erklären, heisst es in dem am Donnerstag publizierten Zwischenbericht I des Regierungsrates. Die Schätzungen basieren auf Zahlen von Ende April.

Gemäss Hochrechnung des Steueramtes fallen die Staatssteuererträge - insbesondere die Quellensteuern - um 52 Millionen Franken höher aus als budgetiert. Zudem werden bei der direkten Bundessteuer Mehrerträge von 20 Millionen Franken erwartet.

Positiv zu Buche schlägt auch, dass die Flughafen Zürich AG eine um 35 Millionen Franken höhere Dividende ausrichtet. Zudem fallen die Beiträge an die Spitäler um 39 Millionen Franken geringer aus. Negativ ins Gewicht fallen dagegen die um 27 Millionen Franken höheren Beiträge an Krankenkassenprämien.

Bei den Nettoinvestitionen gehen die Direktionen davon aus, dass sich diese Ende Jahr auf 789 Millionen Franken belaufen werden. Damit würde das Budget um 169 Millionen Franken unterschritten.

Zurückzuführen sei dies insbesondere auf unerwartet hohe Investitionseinnahmen in der Gesundheitsdirektion, weil Spitäler Darlehen vorzeitig zurückzahlten, heisst es im Zwischenbericht.

Ohne diese Darlehensrückzahlungen der Spitäler verbleibe eine Überschreitung der budgetierten Nettoinvestitionen von 26 Millionen Franken. Erfahrungsgemäss sei jedoch bis Ende Jahr mit weiteren Minderausgaben zu rechnen.