Armee

Kanton zufrieden mit neuem Stationierungskonzept der Armee

Der Kanton nimmt seine Aufgabe als Göttikanton für insgesamt 11 Bataillone weiterhin wahr.

Der Kanton nimmt seine Aufgabe als Göttikanton für insgesamt 11 Bataillone weiterhin wahr.

Der Zürcher Regierungsrat begrüsst das neue Stationierungskonzept der Armee. Die Konsequenzen für den Kanton seien tragbar. Drei Brigadekommandos müssen den Kanton verlassen. Damit gehen 80 von 1000 Arbeitsplätzen verloren.

Der Rückgang der Arbeitsstellen falle moderat aus und es sei erfreulich, dass nach wie vor rund 40 Lernende einen Ausbildungsplatz in den verschiedenen militärischen Einrichtungen finden, schreibt der Regierungsrat.

Der Flugplatz Dübendorf, der nur noch reduziert als sogenannte Sleeping Base betrieben wird, wird aufgegeben. Er bleibt aber noch als Helikopterbasis weiterbestehen, teilte das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.

In Dübendorf starteten Ende 2005 zum letzten Mal Kampfjets. Seitdem nutzt das Militär den Flugplatz noch als Helikopter-Dienststelle und für Transportflugzeuge.

Der Regierungsrat begrüsst, dass mit der Abkehr von der militärisch-aviatischen Nutzung der Piste des Flugplatzes Dübendorf ein weiterer Schritt zu einem Innovationspark gemacht werde. Die Realisierung eines solchen Projektes ist eines der Legislaturziele des Regierungsrates.

Im Kanton Zürich erhalten bleiben der Waffenplatz Reppischtal, die dort stationierte Militärakademie (MILAK) und das Rekrutierungszentrum in Rüti. Auch das Armee-Logistikcenter Hinwil und das kantonale Zeughaus in der Stadt Zürich sowie die Waffenplätze Dübendorf und Kloten-Bülach bleiben bestehen.

Ausserdem nimmt der Kanton Zürich weiterhin seine Aufgaben als Göttikanton für insgesamt elf Bataillone oder Abteilungen wahr, wie es in der Mitteilung heisst. Die Kantone können bis Ende Januar 2014 zum Entwurf des Stationierungskonzept Stellung nehmen.

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