Zehn Menschen sind letztes Jahr im Kanton Zürich getötet worden, wie die am Montag präsentierte Kriminalstatistik (KRISTA) 2014 ausweist. Im Jahr zuvor waren es fünf Opfer gewesen. Diese Zunahme überschattet die Tatsache, dass die Anzahl Delikte gegen Leib und Leben insgesamt um 11 Prozent abgenommen hat, wie es in der Mitteilung zur KRISTA heisst.

Schwere Körperverletzungen etwa gab es 7 Prozent weniger, Raubstraftaten gingen gar um 17 Prozent zurück. Gesunken ist auch die Zahl der Fälle von minderschwerer Gewalt - hier allerdings gilt es zu relativieren: Laut Mitteilung gab es 24 Prozent mehr Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt, bei denen am Ende kein Strafantrag gestellt wurde.

Der Anteil ausländischer Beschuldigter nahm laut Kantonspolizei um 3 Prozent ab, jener von Jugendlichen stieg bei Vermögensdelikten und Raubstraftaten leicht an. Rückläufig waren dagegen die Sexualstraftaten Jugendlicher.