Pandemie

Kanton Zürich verschärft Corona-Kontrollen – vorläufig keine weiter gehende Maskenpflicht

In Clubs oder Bars wird künftig öfter kontrolliert (Symbolbild)

In Clubs oder Bars wird künftig öfter kontrolliert (Symbolbild)

Mehr Kontrollen in Clubs und in Betrieben: Der Kanton Zürich will der Coronapandemie mit einem verstärkten Vollzug der Vorschriften begegnen. Verschärfte Massnahmen wie eine weiter gehende Maskenpflicht soll es vorläufig nicht geben.

Nach der am Mittwoch angekündigten vollständigen Erfassung von Personendaten bei der Einreise aus Risikoländern am Flughafen Zürich kündigt der Zürcher Regierungsrat nun strengere Kontrollen auch in anderen Bereichen an.

So soll laut einer Mitteilung vom Donnerstag in Tanzlokalen und Clubs regelmässig die Einhaltung der verfügten Massnahmen überprüft werden. Dazu gehört etwa die Erhebung und Überprüfung der Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher.

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Der Kanton Zürich erhält am Flughafen Zürich von den Fluggesellschaften die Kontaktdaten aller Passagiere, die aus Risikoländern einreisen. Da der Kanton bisher zu wenig Daten vom Bund erhielt, müsse man jetzt diese Massnahme ergreifen, sagt Regierungsrat Mario Fehr.

Auch in Betrieben finden laut Mitteilung täglich zahlreiche Kontrollen von Schutzkonzepten statt.

Koordiniert wird die stärkere Kontrolltätigkeit durch den vom Regierungsrat eingesetzten Sonderstab Covid-19. Diese analysiere die aktuelle Situation laufend. Zum jetzigen Zeitpunkt verzichte er auf Empfehlungen für verschärfte Massnahmen wie etwa eine weiter gehende Maskenpflicht.

In die Lagebeurteilung des Sonderstabs fliessen zahlreiche Indikatoren ein, etwa die Entwicklung der Infektionszahlen, die Auslastung der Gesundheitseinrichtungen und des Contact-Tracings sowie allfällige lokale Ausbrüche. Dieses Vorgehen soll ermöglichen, eine Verschlechterung der Situation schnell zu erkennen.

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