Drei Kindergärten und vier Schulen der orthodoxen jüdischen Gemeinden besitzen eine Bewilligung des Kantons. Die Institutionen unterrichten rund 500 Kinder. Damit die Bildungsdirektion die aus der Gründungszeit der Einrichtungen stammenden Bewilligungen erneuert, haben die Schulen jetzt gewisse Vorgaben zu erfüllen.

Kürzlich seien die Verantwortlichen in einem Gespräch darüber informiert worden, sagt Brigitte Mühlemann, die stellvertretende Chefin des Volksschulamts. "In den kommenden Monaten werden in den verschiedenen Fachbereichen Standortbestimmungen mit den Kindern vorgenommen." Die Ergebnisse würden gemeinsam mit den Gremien der jüdisch-orthodoxen Schulen ausgewertet. Danach trifft das Amt laut Mühlemann allfällig nötige Massnahmen.