Das Gemeindereferendum wird von 81 politischen Gemeinden unterstützt, wie die Direktion der Justiz und des Innern am Freitag mitteilte. Schon 12 Gemeinden hätten gereicht, um eine Volksinitiative zu verlangen.

Der kantonale Gewerbeverband und der Hauseigentümerverband haben zwei Volksinitiativen eingereicht, die eine verlangt eine Änderung des Gemeindegesetzes, die andere die Änderung der Kantonsverfassung. Gefordert wird die Beschränkung der Höhe der Gebühren. Zudem sollen alle Gebühren in einem Katalog erfasst und jeweils alle vier Jahre vor Beginn der Legislatur dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden.

Der Kantonsrat hatte am 8. September 2014 die Initiativen mit 89 zu 79 beziehungsweise 88 zu 78 Stimmen unterstützt. Über die Initiative, die eine Verfassungsänderung verlangt, muss ohnehin das Volk entscheiden. Nun hat es auch zur Gesetzesänderung das letzte Wort.