Die Steuererträge sind im vergangenen Jahr um 269 Millionen Franken oder vier Prozent tiefer ausgefallen als budgetiert. Zum einen konnten bei den Nachträgen für die Steuerperioden 2010 und 2011 rund 180 Millionen Franken weniger verbucht werden als budgetiert. Zum andern fiel der Kantonsanteil aus der Direkten Bundessteuer um 72 Millionen Franken tiefer aus als erwartet.

Beim grössten Teil der Steuereinnahmen, den Staatssteuern des laufenden Jahres, hätten sich die Budgetwerte hingegen als sehr realistisch erwiesen, heisst es in der Mitteilung. Die Einnahmen bei den Privatpersonen stiegen um 2,7, jene bei den Unternehmen um 2,2 Prozent.

Der Regierungsrat beurteilt den Rechnungsabschluss als gut. Bei einem Aufwand von 14,227 Milliarden Franken und einem Ertrag von 14,189 Milliarden Franken sei ein ausgeglichener Rechnungsabschluss um weniger als drei Promille verfehlt worden.

Zum guten Abschluss beigetragen haben laut Regierungsrat alle sieben Direktionen. Diese schlossen um 282 Millionen Franken besser ab als budgetiert. Die vom Kantonsrat ins Budget eingestellte pauschale Saldoverbesserung von 250 Millionen Franken wurde damit leicht übertroffen.