Hüttikon

Kanton Zürich saniert das letzte Strohdachhaus für 320'000 Franken

Das kantonale Hochbauamt hat zusammen mit der Denkmalpflege auch den Gewölbekeller saniert, die Fenster und das Fachwerk neu gestrichen sowie eine neue Beleuchtung installiert und die Elektroanlage instand gesetzt.

Das kantonale Hochbauamt hat zusammen mit der Denkmalpflege auch den Gewölbekeller saniert, die Fenster und das Fachwerk neu gestrichen sowie eine neue Beleuchtung installiert und die Elektroanlage instand gesetzt.

Das im Jahr 1652 erbaute Gebäude ist saniert worden und steht der Bevölkerung wieder offen. Das Strohdachhaus steht an der Grenze zum Kanton Aargau.

Das seit 1940 dem Kanton Zürich gehörende Gebäude wird heute für Führungen, als Ausstellungslokal, als Arbeitsraum für Vereine und für Trauungen genutzt, wie die kantonale Baudirektion am Mittwoch mitteilte. Betreut wird es von der Stiftung Forum Hüttikon.

Es handelt sich laut Mitteilung um ein typisches Unterland-Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert von hohem denkmalpflegerischen Wert. Bis 1867 wurde es als Schul- und Bauernhaus genutzt, danach diente es als Wohnhaus.

Schutz des Gebäudes sollte gewährleistet werden

1940 erwarb der Kanton Zürich das Gebäude und machte eine Jugendherberge daraus. Mit dem Kauf wollte der Kanton einen drohenden Totalausbau im Innern verhindern und den Schutz des Objektes weiterhin gewährleisten. Neben der Dachdeckung weise auch die übrige Bausubstanz des Hauses eine Reihe von baulichen Besonderheiten auf, schreibt die Baudirektion.

Das Strohdach wurde bereits in den Jahren 1952/53 und 1970/71 erneuert. Auch bei der aktuellen Sanierung sei die teilweise Neudeckung des Strohdachs im Zentrum der Arbeiten gestanden. 

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