Weiterbildung

Kanton Zürich rüstet sich für zweite Welle: Mehr Pflegekräfte für Corona-Patienten

Der Mangel an Expertinnen und Experten auf den Intensivstation hat sich während der 1. Coronawelle noch verschärft. (Symbolbild)

Der Mangel an Expertinnen und Experten auf den Intensivstation hat sich während der 1. Coronawelle noch verschärft. (Symbolbild)

Mit einer speziellen Weiterbildung für Pflegefachpersonen sollen im Kanton Zürich die Kapazitäten für Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen erweitert werden. Die Nachfrage nach dem Kurs ist hoch.

Das Universitätsspital Zürich (USZ) habe die Weiterbildung zusammen mit der Fachschule für Intensivpflege, Notfallpflege und Anästhesiepflege (Z-INA) entwickelt, teilte die Gesundheitsdirektion am Donnerstag mit.

Die Gesundheitsdirektion habe die beiden Institutionen den entsprechenden Auftrag erteilt, weil die maximale Kapazität auf den Intensivpflegestationen (IPS) vor allem durch die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal bestimmt werde.

Der bereits unter normalen Bedingungen herrschende Mangel an Expertinnen und Experten in der Intensivpflege habe sich während der ersten Welle der Covid-19-Pandemie verschärft.

Das neue Angebot ermöglicht ausgebildeten Pflegefachpersonen HF die Weiterbildung zur IPS-Unterstützungspflege. Im Bedarfsfall können diese Personen bestimmte Aufgaben auf den IPS übernehmen.

Der Kurs beinhaltet vier Tage Theorie, fünf Praxistage auf der Intensivstation des jeweiligen Spitals sowie bis zu drei Auffrischungstage.

Für Spitäler und Kursteilnehmende entstehen laut Mitteilung Ausgaben. Die Gesundheitsdirektion finanziert den Theoriekurs und die Lohnkosten für den Arbeitsausfall der teilnehmenden Personen.

Insgesamt stehen 120 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Zwei von vier Kursen seien innert kurzer Zeit ausgebucht gewesen.

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