Kanton Zürich
Regierungsrat bewilligt über 3 Millionen Franken für die Weiterbildung von Lehrpersonal

Auf die anstehenden Reformen der kaufmännischen Grundbildungen und der Grundbildungen des Detailhandels muss das Personal noch vorbereitet werden. 650 Lehrpersonen seien betroffen.

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Der Unterricht soll künftig handlungskompetenzorientierter werden. (Symbolbild)

Der Unterricht soll künftig handlungskompetenzorientierter werden. (Symbolbild)

Reto Martin

Lehrpersonen an den Berufsfachschulen und den Handelsmittelschulen im Kanton Zürich müssen auf die Reformen der kaufmännischen Grundbildungen und der Grundbildungen des Detailhandels vorbereitet werden. Der Regierungsrat hat dafür 3,36 Millionen Franken für Weiterbildung bewilligt.

Die Reformen führen zu einem Paradigmenwechsel im Unterricht, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Die wichtigste Errungenschaft der Revision sei die Umstellung auf einen handlungskompetenzorientierten Unterricht. Dies verbessere die Schnittstelle zum Lehrplan 21 der Volksschule.

Neuerungen werden bereits nächstes Jahr eingeführt

In den Detailhandelsberufen werden die Neuerungen per Lehrbeginn 2022 eingeführt, in den kaufmännischen Grundbildungen per Lehrbeginn 2023. Es handelt sich dabei um die beiden grössten Berufsfelder in der Schweiz. Zusammen haben sie einen Anteil von fast 30 Prozent aller Lernenden.

Von den bevorstehenden Weiterbildungen sind im Kanton Zürich rund 650 Lehrpersonen und Schulleitungsmitglieder an den Berufsfachschulen und den Handelsmittelschulen betroffen. (sda)

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