Kanton Zürich
Frauen und Männer werden in der Verwaltung praktisch gleich bezahlt

Der Kanton Zürich hat mit dem Tool «Logib» die Löhne von Frauen und Männern in der Verwaltung analysiert. Nicht nur Alter, sondern auch Erfahrung, Ausbildungsjahre und Kompetenz wurden einbezogen.

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Der Unteschied in der Bezahltung von Frauen und Männern in der kantonalen Verwaltung liegt noch im Toleranzbereich von 5 Prozent. (Symbolbild)

Der Unteschied in der Bezahltung von Frauen und Männern in der kantonalen Verwaltung liegt noch im Toleranzbereich von 5 Prozent. (Symbolbild)

Urs Jaudas

Der Kanton Zürich hat die Frauen- und Männerlöhne in der kantonalen Verwaltung unter die Lupe genommen und auf nicht erklärbare Unterschiede überprüft. Der errechnete Wert von 1,6 Prozent liegt deutlich unter der Toleranzschwelle von 5 Prozent. Somit liegt keine systematische Lohndiskriminierung vor.

Für seine Analyse hat der Kanton das Tool «Logib» des Bundes verwendet und kam damit den gesetzlichen Vorschriften nach, wie es in eine Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Die Überprüfung berücksichtigt neben dem Geschlecht auch das Dienstalter, die Anzahl Ausbildungsjahre, potenzielle Erwerbserfahrung, die berufliche Stellung und das betriebliche Kompetenzniveau der Mitarbeitenden.

Über die gesamte Verwaltung gesehen beträgt die nicht erklärbare Lohndifferenz 1,6 Prozent. Frauen werden also etwas schlechter bezahlt als Männer, aber dieser Wert liegt im Toleranzbereich von 5 Prozent. Auch jede Direktion und die Staatskanzlei bleibt unter der Toleranzschwelle, wie es in der Mitteilung heisst. (sda)

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