Etwas zuversichtlicher blickt die Regierung auf die Folgejahre.

Der Voranschlag 2014 des Kantons sieht Ausgaben von 14,7 Milliarden Franken und Einnahmen von 14,5 Milliarden Franken vor. Die geplanten Nettoinvestitionen belaufen sich auf 660 Millionen Franken, wie Finanzdirektorin Ursula Gut (FDP) am Donnerstag vor den Medien sagte. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 100 Prozent.

Dass das Ziel eines ausgeglichenen Budget verfehlt wird, führt die Finanzdirektion auf höhere Zahlungen in den kantonalen Finanzausgleich, namentlich in den Ressourcenausgleich, zurück.

Einerseits entwickelte sich die Steuerkraft in der Stadt Zürich schlechter als angenommen. Dadurch war auch die Ressourcenabschöpfung durch den Kanton geringer. Anderseits nahmen auch die bevölkerungsreichen Empfängergemeinden - darunter Uster, Bülach und Dietikon - weniger Steuern ein. Der Kanton musste also mehr Ressourcenzuschüsse bereitstellen.

Ohne diese Mehrbelastung wäre der Budgetentwurf "in etwa ausgeglichen", wie es im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2014-2017 heisst.