Insgesamt waren Ende Juli 2013 24'384 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) des Kantons gemeldet, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Donnerstag mitteilte. Die Zunahme ist hauptsächlich konjunkturell bedingt. In der Statistik spiegeln sich jedoch auch saisonale Effekte wider.

So steigt im Sommer jeweils die Jugendarbeitslosigkeit. Weil viele Ausbildungsverhältnisse enden, melden sich Jugendliche, die keine unmittelbare Anschlusslösung finden, bei den RAV. Die Zunahme bei den 15- bis 19-Jährigen ist deutlicher ausgefallen: Über ein Fünftel mehr Jugendliche als im Vorjahr haben sich arbeitslos gemeldet.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Lehrkräften. Vor allem bei Primarlehrerinnen und -lehrern gab es im Juli einen rascheren und deutlicheren Anstieg als im Vergleichsmonat.

Für die kommenden Monate rechnet das AWA mit einer schleppenden Entwicklung des Arbeitsmarkts und mit weiterhin leicht zunehmenden Arbeitslosenzahlen.