Kultur
Kanton will beim Opernhaus mehr mitreden

Der Kanton soll künftig beim Zürcher Opernhaus mehr zu sagen haben. Dies sieht das revidierte Zürcher Opernhausgesetz vor. Ein Bestandteil des Gesetzes ist der neue Grundlagenvertrag, den der Regierungsrat nun dem Kantonsrat zur Genehmigung vorlegt.

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Die Baustelle vor dem Opernhaus in Zürich

Die Baustelle vor dem Opernhaus in Zürich

Keystone

Der Grundlagenvertrag ersetzt den bisherigen Subventionsvertrag zwischen dem Kanton und dem Opernhaus, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Im Vertrag sind die verlangten künstlerischen sowie die vom Kanton zu erbringenden Leistungen festgelegt. Zudem wird die Dauer der Spielzeit definiert.

Ab Januar 2012 Gesetz

Darüber hinaus sind im Grundlagenvertrag die Grundsätze der Finanzplanung, des Rechnungswesens und der Organisation festgeschrieben. Des weiteren enthält er unter anderem Bestimmungen zur Personalvorsorge und zu allfälligen Gesamtarbeitsverträgen. Die Mehrheit der Mitglieder des Opernhaus-Verwaltungsrates wird weiterhin vom Regierungsrat bestimmt.

Der Kantonsrat hatte dem revidierten Opernhausgesetz am 15. Februar 2010 zugestimmt. Es soll am 1. Januar 2012 in Kraft treten. (sda)