Auslandhilfe
Kanton unterstützt 25 Projekte mit 5,8 Millionen Franken

Der Kanton Zürich unterstützt 25 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. Dafür hat er 5,8 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds freigegeben. Neu haben Vorhaben von zürcherischen Institutionen einen höheren Stellenwert.

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Von der Gesamtsumme der Zürcher Auslandhilfe 2013 fliessen rund 1,5 Millionen Franken in Projekte in Afrika, 1,4 Millionen kommen Projekten in Asien zugute, 1,1 Millionen in Lateinamerika und 1,8 Millionen in Süd- und Osteuropa.(Symbolbild)

Von der Gesamtsumme der Zürcher Auslandhilfe 2013 fliessen rund 1,5 Millionen Franken in Projekte in Afrika, 1,4 Millionen kommen Projekten in Asien zugute, 1,1 Millionen in Lateinamerika und 1,8 Millionen in Süd- und Osteuropa.(Symbolbild)

Keystone

Vier solcher Zürcher Projekte hat der Regierungsrat zu Schwerpunktvorhaben erklärt, wie er am Donnerstag mitteilte. Drei davon, nämlich das Universitätsspital, das Kinderspital und die Pädagogische Hochschule erhalten den Maximalbeitrag von 500'000 Franken.

Das Universitätsspital will mit freiwillig arbeitenden Schweizer Ärztinnen und Ärzten ein Spital in Bhutan unterstützten. Das Kinderspital setzt seine seit dem Erdbeben von 1988 bestehende Partnerschaft mit dem Kinderspital im armenischen Eriwan weitere drei Jahre fort.

Die Pädagogische Hochschule verfasst ein international ausgerichtetes Lehrbuch mit aktuellen pädagogischen, methodischen und didaktischen Informationen.

Zum ersten Mal erhält eine Kirchgemeinde einen Beitrag: Die reformierte Kirche von Maur unterstützt in der kolumbianische Stadt Cartagena eine heilpädagogische Tagesschule für 700 Kinder und Jugendliche und bekommt dafür 300'000 Franken aus dem Lotteriefonds.

Die weiteren 21 Organisationen erhalten Beiträge von maximal 247'000 Franken, wenn sie aus dem Kanton Zürich stammen und maximal 148'000 Franken, wenn sie einen ausserkantonalen Sitz haben.

Von der Gesamtsumme der Zürcher Auslandhilfe 2013 fliessen rund 1,5 Millionen Franken in Projekte in Afrika, 1,4 Millionen kommen Projekten in Asien zugute, 1,1 Millionen in Lateinamerika und 1,8 Millionen in Süd- und Osteuropa.