Der Regierungsrat kann aus den allgemeinen Mitteln des Lotteriefonds jährlich Beiträge von insgesamt 20 Millionen Franken sprechen. In einer ersten Serie hat er nun knapp 3,3 Millionen Franken gewährt, wie er am Donnerstag mitteilte.

So erhält unter anderem ein Verein aus dem Zürcher Oberland 250'000 Franken: Der Verein "Projekt 1816" will die gravierende Hungerkrise von vor 200 Jahren in Erinnerung rufen. Er will ein Freilichtspiel auf die Beine stellen und plant auch eine Ausstellung im Ritterhaus Bubikon.

300'000 Franken aus dem Lotteriefonds erhält die Theatergruppe Karls kühne Gassenschau, die ihre 40 Jahre alte Tribüne ersetzen muss.

Mit demselben Betrag unterstützt die Regierung ein Projekt der Universität Zürich, das die Selbständigkeit von alleinstehenden alten Menschen mit dem therapeutischen Einsatz von Hunden fördern will.

Je 400'000 Franken erhalten die Stiftung der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich für die Sanierung ihrer Obdachlosen-Herberge in Zürich sowie die Initianten für eine regionale Projektschau im Limmattal.