Hungersnot in Afrika
Kanton und Stadt Zürich bewilligen 350'000 Franken

Der Zürcher Regierungsrat stellt der Glückskette 250'000 Franken aus dem Lotteriefonds für Nothilfeaktionen in mehreren afrikanischen Ländern zur Verfügung. Der Zürcher Stadtrat hat 100'000 Franken für Opfer der Hungersnot in Äthiopien gesprochen.

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In Afrika droht Millionen von Menschen der Hungertod. Der Kanton und Stadt Zürich wollen nun mit ihrer Bewilligung von 350`000 Franken einen Beitrag zur Hungersnotbekämpfung leisten. (Archivbild)

In Afrika droht Millionen von Menschen der Hungertod. Der Kanton und Stadt Zürich wollen nun mit ihrer Bewilligung von 350`000 Franken einen Beitrag zur Hungersnotbekämpfung leisten. (Archivbild)

Keystone/AP/KAREL PRINSLOO

Die vom Regierungsrat unterstützte humanitäre Hilfe soll vor allem der notleidenden Bevölkerung im Südsudan, in Nigeria und Somalia sowie in benachbarten Ländern zugute kommen, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. In erster Linie gehe es um die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser, aber auch mit medizinischer Hilfe.

Der Zürcher Stadtrat stellt die 100'000 Franken dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) für die Direkthilfe zugunsten der Opfer der Hungersnot in Äthiopien zur Verfügung. Mitfinanziert werden sollen damit die Abgabe von Trinkwasser und von Zusatznahrung an Kinder sowie an stillende und schwangere Frauen.