Das Geld des Kantons geht an die Glückskette, wie der Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. Als Zeichen der Solidarität und in Anbetracht der Auswirkung und Probleme im Land habe der Regierungsrat mit 500'000 Franken den höchstmöglichen Betrag freigegeben, den er in eigener Kompetenz aus dem Lotteriefonds bewilligen könne.

Spendentag der Glückskette am 5. Mai: Am Spendentelefon sassen auch Prominente wie Nadja Schildknecht oder Walter Andreas Müller.

Spendentag der Glückskette

Geldsegen für Nepal: 6,3 Mio. Franken haben Schweizer heute gespendet. Am Spendentelefon sassen auch Prominente wie Nadja Schildknecht oder Walter Andreas Müller.

Die Hilfe des Kantons soll dazu beitragen, Nothilfeaktionen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Notunterkünften zu ermöglichen. Ebenso sollen mit dem Geld aber auch Teams zur Verstärkung von lokalen Spitälern, Kinderschutzmassnahmen und der Wiederaufbau unterstützt werden.

Die Stadt Zürich soll das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) mit 100'000 Franken unterstützen und damit die Bereitstellung von 5000 Zeltblachen für rund 5000 Familien ermöglichen.

Der Stadtrat beantragt diesen Betrag dem Gemeinderat. Weil die Erdbebenopfer dringend auf Nothilfe zum Überleben angewiesen sind, soll das Geschäft dringlich behandelt werden, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Beim Erdbeben am 25. April kamen mehr als 7200 Menschen ums Leben, Zehntausende wurden verletzt. Die Zahl der Opfer dürfte laut den Behörden weiter steigen, da noch nicht alle Regionen erreicht wurden.

Erdbeben in Nepal: Über 1800 Tote

Erdbeben in Nepal: Über 1800 Tote (26. April 2015)