Kantonsratswahlen
Kandidaten-Umfrage: Fusionen ja, Frühfranzösisch nein

Laut einer Umfrage der Wahl-Plattform Vimentis befürwortet eine Mehrheit der Kantonsratskandidaten die Förderung von Gemeindefusionen. Dagegen sind nur wenige für die Wiedereinführung von Französisch als erste Fremdsprache.

Heinz Zürcher
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Fast zwei Drittel aller Kandidierenden beteiligten sich an der Umfrage. (Archiv)

Fast zwei Drittel aller Kandidierenden beteiligten sich an der Umfrage. (Archiv)

Keystone

Wofür stehen die Parteien, die am 12. April zu den Zürcher Kantonsratswahlen antreten? Welche möchte Gemeindefusionen fördern, welche Frühfranzösisch als erste Fremdsprache wieder einführen? Welche Partei befürwortet eine einkommensbezogene Krankenkassenprämie und welche Pistenverlängerungen am Flughafen Zürich? Die neutrale Wahl-Plattform Vimentis hat dazu jene Kandidierenden befragt, die sich bisher an der Vimentis-Wahlhilfe beteiligt haben. Das sind 1134 der total 1655 Kandidierenden, also 69 Prozent.

Die Auswertungen von Vimentis haben ergeben, dass ein Grossteil der Kandidaten dafür ist, Zusammenschlüsse von Gemeinden zu fördern. Mehrheitlich dagegen sind nur die Anwärter der SVP und der EDU: Lediglich 25 Prozent der SVP-Kandidaten sind für Förderungen, bei der EDU sind es 32 Prozent.

Kaum Chancen hätte gemäss der Wahlplattform eine Wiedereinführung von Frühfranzösisch als erste Fremdsprache. Am ehesten ist noch die FDP dafür (45 Prozent). Die Auswertung zeigt auch, dass die Bürgerlichen eine einkommensabhängige Krankenkassenprämie deutlich ablehnen würden. Zustimmen würden sie dagegen den Verlängerungen zweier Pisten am Flughafen Zürich. Was die Grafik nicht zeigt: Je nach Herkunft bekämpfen auch bürgerliche Kandidaten jegliche Pistenausbauten.