Die Unterstützung soll etwa durch die Namensnennung auf den Wahlplakaten oder durch gemeinsame Veranstaltungen erfolgen. Die Grünen selber treten mit dem bisherigen Daniel Leupi und der Kandidatin Karin Rykart zum Wahlkampf an.

Die SP entschied bereits vor knapp zwei Wochen, dass sie mit AL und Grünen zusammenarbeiten will. Noch ausstehend ist der Entscheid der AL. Sie wird Anfang Oktober diskutieren, ob eine Zusammenarbeit für ihren Kandidaten, den Stadtrat Richard Wolff, Vorteile bringt.

Kommt das rot-grüne Päckli von AL, Grünen und SP zustande, gehören neben den beiden Grünen und dem AL-Stadtrat Wolff die amtierende Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) sowie die Stadträte Claudia Nielsen (SP), André Odermatt (SP) und Raphael Golta (SP) dazu.

Die Juso-Kandidatin Nina Hüsser soll nicht Teil der Zusammenarbeit von Grünen, SP und AL werden, da sie von ihrer Mutterpartei lediglich finanziell unterstützt wird.

"Top 5" auf bürgerlicher Seite

Bereits beschlossene Sache ist das Päckli auf der bürgerlichen Seite: SVP, FDP und CVP arbeiten unter dem Namen "Top 5" gemeinsam auf eine bürgerliche Wende hin.

Zu diesem Quintett gehören Michael Baumer (FDP), Susanne Brunner (SVP), der bisherige Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP), der neu auch Stadtpräsident werden will, Markus Hungerbühler (CVP) und Roger Bartholdi (SVP).

Ohne die offizielle Unterstützung anderer Parteien geht GLP-Kandidat Andreas Hauri ins Rennen. Er will nicht nur Stadtrat, sondern auch gleich Stadtpräsident werden. Auch die EVP mit Claudia Rabelbauer tut sich mit keiner anderen Partei zusammen. Die Erneuerungswahlen finden am 4. März 2018 statt.