Kältewelle
Kältepatrouille hilft in der Stadt Zürich Obdachlosen

Tiefe Temperaturen, wie sie derzeit herrschen, können für Obdachlose zu einer heimtückischen Falle werden. Dann nämlich, wenn diese in der klirrenden Kälte übernachten. Die Stadt Zürich schickt darum sogenannte Kältepatrouillen auf den Weg.

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Ab der kalten Jahreszeit freut sich nicht jeder. (Symbolbild)

Ab der kalten Jahreszeit freut sich nicht jeder. (Symbolbild)

Keystone

Für die nächtlichen Patrouillen zuständig ist Sicherheit Intervention Prävention sip züri. Die Abteilung des Sozialdepartements kombiniert aufsuchende Sozialarbeit mit ordnungsdienstlichen Aufgaben.

Aufgesucht werden einschlägige Plätze, die als Rückzugsorte von Obdachlosen bekannt sind. «Eine Kältepatrouille trifft durchschnittlich rund ein Dutzend Personen an», sagte Christian Fischer, Betriebsleiter von sip züri, am Dienstag auf Anfrage. Diese Leute fordere man dann auf, zur Heilsarmee, in die Notschlafstelle oder den «Pfuusbus» der Sozialwerke Pfarrer Sieber zu wechseln.

Die über die Schweiz hereinbrechende Kältewelle verfolgt sip züri aufmerksam, wie Fischer weiter sagte. Grössere Anpassungen am Konzept seien aber nicht nötig. «Wir machen das seit Jahren».