Bildungsinitiative

Juso treibts auf die Spitze: Sie stellt Silvia Steiner als Teufel dar

Silvia Steiner wird auf der Internetseite Bildungsstandort.ch von der Juso als Teufel dargestellt.

Silvia Steiner wird auf der Internetseite Bildungsstandort.ch von der Juso als Teufel dargestellt.

Die Juso zielt vor der Abstimmung der Bildungsinitiative auf die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner. Die Juso verschickte in ihren Namen Briefe und stellt sie im Netz als Teufel dar.

Gemäss  «20 Minuten» verschickt die Juso Briefe an sämtliche Rektorate der Mittelschulen des Kantons in Steiners Namen und mit ähnlichem Logo wie dem des Kantons Zürich.

In den Briefen steht zum Beispiel geschrieben, dass: «Dr. Abbau Silvia Steiner» über die Einführung von Schulgebühren nachdenke: «Das Portemonnaie soll wieder darüber entscheiden, wie viele Chancen ein Mensch im Leben hat.»

Eigene Homepage für den Teufel

In den Briefen steht auch und fälschlicherweise, dass die Semestergebühren der Uni verdoppelt werden.

Die Rektorate werden aufgefordert, die Schüler darüber zu informieren. Die Schüler sollen bereits zu sparen beginnen, damit sie sich das Studium leisten können.

Das ist noch nicht alles. Die Juso hat eine Internetseite gestalten, auf der Steiner als Teufel dargestellt wird.

Juso-Co-Präsident Lewin Lempert sagt dazu: «Der persönliche Angriff ist unsere Pflicht.» So will Steiner gerade bei den Mittelschulen viel sparen: «Dagegen müssen wir uns wehren. Natürlich hoffen wir auch, dass die Bildungsinitiative angenommen wird.»

Ein Schmunzeln

Mit einem Schmunzeln kommentiert Steiner die Juso-Aktion: «Die Teufel-Darstellung erinnert mich stark an meine eigene Schulzeit im Gymi, als wir im Lateinlehrbuch allen römischen Statuen Hörner aufmalten.»

Von der Sprache und dem Inhalt des Briefes ist Steiner weniger begeistert: «Solche schlecht formulierten Texte zeigen sehr deutlich, dass wir der Qualität unserer Bildung Sorge tragen müssen.»

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