Es ist nationale Wahlkampf-Saison und wie immer, wenn in der ganzen Schweiz Kandidaten um Aufmerksamkeit buhlen, reichen einfache Statements zu aktuellen Themen nicht mehr aus, um Gehör zu finden.

So machte die Juso heute Morgen mit 200 Liter Kunstblut, das sie symbolisch vor der UBS-Filiale am Paradeplatz ausleerte, auf die Spekulation mit Nahrungsmitteln (und auf sich selber) aufmerksam.

Banken wie die UBS würden Millionen mit der Spekulation von Nahrungsmitteln verdienen, wodurch die weltweiten Preise für Nahrung in die Höhe getrieben würden. Gemäss der Juso ist die Bank damit direkt verantwortlich für Hungersnöte und deren Opfer.

Das Ziel der Juso sei ein schweizer Verbot auf Nahrungsmittelspekulation, über das im kommenden Frühling abgestimmt wird. (fdu)