Nun hat gestern Juso-Co-Präsident Oliver Heimgartner, der die Anzeige vehement verteidigt hatte, überraschend seinen Rücktritt angekündigt.

SP nimmt sich JUSO zur Brust

SP nimmt sich JUSO zur Brust

Er wird sich im Dezember an der Vollversammlung nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Heimgartner spricht zwar von «einem ungünstigen Zeitpunkt». Allerdings stehe sein Rücktritt in keinem Zusammenhang mit dem Zwist, sein Abgang sei parteiintern schon seit mehreren Monaten bekannt gewesen: Er wolle sich voll auf seine neue Stelle als Kampagnenleiter für die Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» konzentrieren.

Juso-Co-Präsidentin Nina Hüsser bedauert den Abgang und spricht von «einem grossen Verlust». Die Jungpartei sei aber gut aufgestellt. Und in ihrer Medienmitteilung hält die Partei am Ende fest, dass sie «weiter gegen Staatstrojaner ankämpfen» werde. (AZ)