Im Kanton Zürich beschäftigten Ruhestörungen, Unfug, Streitereien und einzelne Anrufe wegen Beschädigungen die Polizei. Im Hauptbahnhof wurden neun Personen verhaftet oder vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gründe waren Alkoholkonsum, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Diebstahl.

Die Polizei markierte wegen des "Silvesterzaubers" Präsenz im Hauptbahnhof. Dort ereignete sich zudem ein Unfall: Ein Mann, der auf einem Rolltreppengeländer abrutschen wollte, verlor das Gleichgewicht und stürzte rund fünf Meter in die Tiefe auf ein Perron. Mit unbestimmten Verletzungen wurde er ins Spital gebracht.

Der Konsum von übermässigem Alkohol stand auch in diesem Jahr im Vordergrund der Polizeiarbeit im Hauptbahnhof. Vier Personen mussten deshalb, teilweise am früheren Abend in die Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle (ZAB) gebracht werden.

Es handelt sich um Männer im Alter von 17 bis 28 Jahren. Sie stammen aus Marokko und Afghanistan. Bei den beiden Verhafteten handelt es sich um einen 19-jährigen Schweizer sowie einen 17-jährigen Marokkaner.

Wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie wegen Diebstals wurden zwei Männer der zuständigen Staatsanwaltschaft/Jugendanwaltschaft zugeführt. Drei weitere vorläufig Festgenommene wurden nach den polizeilichen Befragungen wieder entlassen.

Wegen des Abbrennens von Feuerwerk oder dem unsachgemässen Deponieren von abgebranntem Feuerwerk kam es vereinzelt im Kanton Zürich zu kleineren Bränden, die entweder durch die ausgerückten Patrouillen oder die beigezogene Feuerwehr gelöscht werden konnten.

Auch die Stadtpolizei Zürich hatte bis am Vormittag keine Kenntnis von gravierenden Vorfällen in der Silvesternacht. In Zürich schauten sich rund 150'000 Personen das "Silvesterzauber"-Feuerwerk über dem Seebecken an. 

Bei der Kantonspolizei Zürich gingen im Verlaufe der Nacht rund 20 Meldungen über Ruhestörungen ein. Wegen dem Übermässigen Konsum von Alkohol kam es an einigen Örtlichkeiten zu Streitigkeiten. Verletzt wurde dabei niemand. Vier Automobilisten lenkten ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand. Ihnen wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen. (sda/az)

Die Polizeibilder vom Dezember: