Statistik Zürich
Junge Zürcherinnen gehen häufiger wählen

Bei den Zürcher Gemeinde- und Stadtratswahlen und den Abstimmungen vom 4. März haben die städtischen Statistiker ermittelt: Bei den 18- bis 30-Jährigen gehen die Frauen häufiger an die Urne. Allgemein aber gilt wie bis anhin, dass die älteren Stimmberechtigten häufiger abstimmen.

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Nimmt man alle Stimmberechtigten zusammen, gehen die Männer aber häufiger (59 Prozent) an die Urne als die Frauen (56,5 Prozent). (Symbolbild)

Nimmt man alle Stimmberechtigten zusammen, gehen die Männer aber häufiger (59 Prozent) an die Urne als die Frauen (56,5 Prozent). (Symbolbild)

Die statistische Auswertung der Teilnahme am Urnengang vom 4. März hat unter anderem ergeben, dass in der Gruppe der 76-jährigen Stadtzürcher Männer die Stimmbeteiligung 76 Prozent betrug. In der entsprechenden Mitteilung der Stadt Zürich vom Montag steht, dass mit dem 77. Altersjahr die Stimmbeteiligung abnimmt.

Unter den jungen Stimmberechtigen im Alter von 18 bis 30 Jahren war die Beteiligung der Frauen (46 Prozent) höher als jene der Männer (43 Prozent). Nimmt man alle Stimmberechtigten zusammen, gehen die Männer aber häufiger (59 Prozent) an die Urne als die Frauen (56,5 Prozent).

Innerhalb der Stadtquartiere gab es grosse Unterschiede bei der Stimmbeteiligung. Gaben in Fluntern, Hottingen und Oberstrass über zwei Drittel der Berechtigten ihre Stimme ab, waren es in Hirzenbach, Schwamendingen-Mitte und Seebach weniger als die Hälfte.