Insgesamt könnten die Jugendlichen acht Fragen beantworten, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch. Unter anderem dürfen sich die Jugendlichen dazu äussern, was sie in Zürich am meisten nervt, wenn sie in den Ausgang gehen.

Sie werden zudem gefragt, wie sie im Ausgang den Umgang mit der Polizei erleben und wie die Polizei ihr Verhalten verbessern könne, ohne die polizeilichen Aufgaben zu vernachlässigen.

Bis zum 26. Oktober haben die Jugendlichen Gelegenheit, sich zu äussern. Die Stadt will die Rückmeldungen sammeln und realisierbare Lösungen in künftige Strategien einfliessen lassen. «Wir erhoffen uns viele interessante und kreative Vorschläge», lässt sich der Zürcher Stadtrat und Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) in der Mitteilung zitieren.

In der Stadt Zürich war es Mitte September am Bellevue, am Central und in der Nähe des Hauptbahnhofes zu schweren Ausschreitungen gekommen. Unbekannte hatten mehrmals zu illegalen Freiluftpartys aufgerufen. Diese endeten in gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Polizei setzte Gummischrot, Wasserwerfer und Reizstoff ein.