Im Vergleich zum Pilotversuch hat der Stadtrat jedoch einige Anpassungen vorgenommen, wie er mitteilt. So wird künftig für die Bewilligung eine Gebühr von 100 Franken verlangt. Hingegen können Veranstaltende neu eine Materialtransporterlaubnis beantragen.

Unverändert bleiben die Auflagen bezüglich Party-Örtlichkeiten, nichtkommerzielle Ausrichtung, Grösse der Party, Verhinderung von Lärmemissionen, Abfallentsorgung sowie Alter und Wohnort. Die Bewilligung wird nur an Leute erteilt, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in der Stadt Zürich haben.

Mit dem Pilotprojekt «Jugendbewilligung für Outdoor-Partys» hatte der Stadtrat auf verschiedene Konflikte bei der Auflösung von Partys im Freien im Sommer 2011 sowie den Vorfällen rund um die illegalen Partys am Bellevue und am Central im September 2011 reagiert.

Die Bilanz des Pilotversuches bezeichnet der Stadtrat als «grossmehrheitlich positiv». Die Zielsetzung, Jugendlichen Freiräume zu gewähren sowie das Konfliktpotenzial zwischen Jugendlichen und Behörden zu reduzieren, sei erreicht worden.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 33 Gesuche für eine «Jugendbewilligung» beantragt. 30 Partys wurden schliesslich bewilligt, davon wurden deren 21 durchgeführt.