Die Zürcher Abordnung in den eidgenössischen Räten wird zu Beginn der Wintersession am 30. November aus den am 18. Oktober neu gewählten Nationalrätinnen und Nationalräten sowie aus den beiden bisherigen Ständeratsmitgliedern Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) bestehen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Der am 18. Oktober als Einziger im ersten Wahlgang gewählte Ständerat Daniel Jositsch (SP) kann sein neues Amt erst antreten, wenn die Wahl beider Ständeräte rechtskräftig ist. Der zweite Wahlgang findet am 22. November statt. Zur Rochade werde es wohl während der Wintersession kommen, schreibt der Regierungsrat.

Beim zweiten Ständerats-Wahlgang ist jede stimmberechtigte Person wählbar, die ihren Wohnsitz im Kanton Zürich hat. Gewählt ist, wer am meisten Stimmen bekommt, ein absolutes Mehr muss nicht erreicht werden.

Drei Parteien haben angekündigt, ihre Kandidaten aus dem ersten Wahlgang wieder ins Rennen um den zweiten Sitz zu schicken: Die FDP (Ruedi Noser), die SVP (Hans-Ueli Vogt) und die Grünen (Bastien Girod).