Eine Frau hörte während eines Spaziergangs mit ihren Hunden um die Mittagszeit plötzlich Hilfeschreie im Wald. Als sie in die Richtung der Schreie rannte, sah sie einen Mann nordafrikanischen Aussehens, der eine Joggerin mit Gewalt zu Boden drückte. Als sie sich weiter näherte, liess dieser von seinem Opfer ab und flüchtete mit einem Fahrrad.

Zwei Verkehrspolizisten der Kantonspolizei Zürich konnten den mutmasslichen Täter wenig später festnehmen. Beim Verhafteten handelt es sich um einen 28-jährigen, abgewiesenen Asylbewerber aus Marokko.

Nicht das einzige Opfer?

Noch gleichentags meldete sich ein weiteres Opfer bei der Polizei. Die Frau gab an, dass sie während eines Spaziergangs in Uster durch einen Unbekannten sexuell angegangen wurde. Aufgrund der ersten Ermittlungen besteht der Verdacht, dass es sich auch in diesem Fall um den gleichen Täter handelt.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse sei nicht auszuschliessen, dass noch weitere Frauen Opfer von gleichgelagerten Straftaten wurden, teilt die Kapo Zürich mit. Sie bittet Betroffene, sich bei der Polizei zu melden und eine Anzeige zu erstatten.