Sozialversicherungen
Jeder zehnte Zürcher geht vorzeitig in die Pension

Fast 10'000 Zürcherinnen und Zürcher haben 2017 zum ersten Mal ihre AHV-Rente erhalten. 1035 Personen – etwas über zehn Prozent der Neurentner – nutzten dabei die Möglichkeit, vorzeitig in Pension zu gehen. Den gegenteiligen Effekt gibt es aber auch: 903 Versicherte im AHV-Alter haben ihre Altersrente noch nicht abgerufen.

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Die durchschnittliche monatliche Rente von Versicherten mit den vollen 44 Beitragsjahren lag im Jahr 2017 bei 1856 Franken. (Symbolbild)

Die durchschnittliche monatliche Rente von Versicherten mit den vollen 44 Beitragsjahren lag im Jahr 2017 bei 1856 Franken. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

Von den insgesamt 168'523 Personen, denen die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) eine Altersrente auszahlt, erhalten 81 Prozent eine Vollrente. Das heisst, sie haben bis zum Abruf der ersten Rente während 44 Jahren Beiträge geleistet – oder zumindest nachträglich allfällige Beitragslücken gefüllt.

Jedes fehlende Beitragsjahr führt zu einer Kürzung der Altersrente. Bei 31'561 Zürcher Pensionierten (19 Prozent) ist dies gemäss Jahresbericht der SVA Zürich derzeit der Fall.

Frauen erhalten häufiger die maximale Rente

Die durchschnittliche monatliche Rente von Versicherten mit den vollen 44 Beitragsjahren lag im Jahr 2017 bei 1856 Franken, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Bei lediglich 40 Beitragsjahren wurden durchschnittlich 1754 ausbezahlt, bei 20 Beitragsjahren knapp 800 Franken.

Die Höhe der Altersrente ist massgeblich vom Einkommen einer Person abhängig. Die maximale AHV-Rente von 2350 Franken erhalten 27'600 Personen (16 Prozent aller Pensionierten). Fast 60 Prozent von ihnen sind Frauen. Dies ist gemäss Jahresbericht mit deren höheren Lebenserwartung zu erklären. Denn nach dem Tod eines Ehepartners wird die Rente automatisch um 20 Prozent erhöht.