Von den über 16'000 Stellen der Volksschule seien nur noch vereinzelte Stellen unbesetzt, teilte die kantonale Bildungsdirektion am Dienstag mit. Dabei handelt es sich vor allem um Teilpensen.

In den vergangenen vier Jahren sind im Kindergarten aufgrund der demografischen Entwicklung und der schrittweisen früheren Einschulung rund 200 Klassen zusätzlich eröffnet worden. Das wirkt sich inzwischen auch auf die Primarschule aus. Laut Bildungsdirektion mussten in den letzten vier Jahren rund 1000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer gefunden werden. Gleichzeitig erreichen viele Lehrer aus geburtenstarken Jahrgängen das Pensionsalter.

Die Bildungsdirektion rechnet weiterhin mit einer Zunahme der Schülerzahlen auf allen Schulstufen. Für sie ist daher klar: Die Quereinsteigerausbildung und die Unterstützung für Lehrpersonen beim Wiedereinstieg sind und bleiben wesentliche Stützen, um die zusätzlich geforderten Lehrerstellen zu besetzen, wie es weiter heisst.