Nationalrat
Jacqueline Fehr liebäugelt mit Sitz in Stände- oder Regierungsrat

Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr tritt 2015 doch nicht von der ab. Entgegen früherer Aussagen will die Winterthurerin ihre politische Karriere fortsetzen. Sie habe noch immer Freude an der Poltik, begründet sie den Sinneswandel.

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Will weiter machen: SP-Frau Jacqueline Fehr.

Will weiter machen: SP-Frau Jacqueline Fehr.

Emanuel Freudiger

Im Februar 2012 gab SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr ihren Rücktritt bekannt. «Das ist meine letzte Legislatur.» 2015 werde sie 17 Parlamentsjahre hinter sich haben. «Ich bin der Meinung, dass man auch mal wieder gehen und anderen Platz machen muss», so Fehr damals.

Doch jetzt kündigt Fehr den Rücktritt vom Rücktritt an. «Ja, ich möchte politisch aktiv bleiben», sagt sie im Interview im «Sonntagsblick». In welcher Funktion sie weitermache, möchte Fehr mit ihrer Partei besprechen.

Auf eine mögliche Ständeratskandidatur angesprochen, sagt sie: «Der Ständerat würde mir gefallen, weil überparteiliche Lösungen dort noch mehr im Zentrum stehen.» Auch eine Regierungsratskandidatur im Falle eines Rücktritts von SP-Frau Regine Aeppli schliesst Fehr nicht aus. «Bis jetzt gibt es keine Vakanz, damit stellt sich die Frage nicht. Sollte sich das ändern, werde ich mir das überlegen. Da ich in der Politik gerne an konkreten Lösungen arbeite, reizt mich eine Regierungsarbeit zweifellos.» (rsn)