Das neue Detail im «Fall Mörgeli» hat Radio 1 aus zuverlässiger Quelle erfahren. Die von der Universität Zürich entlassene Titularprofessorin bestätigte die Liebesbeziehung zwar gegenüber dem Radiosender, relativierte aber gleichzeitig deren Bedeutung: «Vor zwanzig Jahren hatte ich eine unbedeutende Affäre mit Christoph Mörgeli, die keinerlei Zusammenhang mit den jüngsten Ereignissen hat. Ich habe auch keinen persönlichen Konflikt mit ihm.»

Im vergangenen September wurde Mörgeli von der Universität Zürich entlassen, als Details aus dem Jahresbericht 2011 des Medizinhistorischen Instituts öffentlich wurden, die ein schlechtes Licht auf den Professor und Leiter des medizinhistorischen Museums warfen. Die Universität beschuldigte in der Folge Iris Ritzmann, die vertraulichen Dokumente publik gemacht zu haben und entliess sie wegen Amtsgeheimnisverletzung.

Christoph Mörgeli hingegen wollte von der früheren Beziehung nichts wissen und bezeichnete die Aussage Ritzmanns als absurde Unterstellung.