Zürich

Interreligiöser Runder Tisch ist gegen die Abschaffung der Kirchensteuer

Der interreligiöse runde Tisch ist gegen die Abschaffung der Kirchensteuer (Symbolbild)

Der interreligiöse runde Tisch ist gegen die Abschaffung der Kirchensteuer (Symbolbild)

Der Interreligiöse Runde Tisch im Kanton Zürich empfiehlt, die kantonale Kirchensteuerinitiative abzulehnen. Nicht nur die Kirchen, auch die anderen Religionen würden durch die Abschaffung in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung geschwächt.

Die Mitglieder des Runden Tisches befürchten, dass bei einem Wegfall der Besteuerung von Unternehmen, die Kirchen ihre wertebildende und soziale Funktion nicht mehr so erfüllen können wie bisher, wie er heute mitteilt.

Die beim Runden Tisch vertretenen Religionsgemeinschaften sind gemäss Mitteilung seit vielen Jahren auf freundschaftliche Weise verbunden. "Sie achten einander und anerkennen ihre Verschiedenheit. Und sie unterstützen einander bei wichtigen Anliegen."

Der Interreligiöse Runde Tisch im Kanton Zürich besteht seit 2004 und versteht sich als Diskussionsplattform der verschiedenen Religionsgemeinschaften. Vertreten sind Christen, Juden und Muslime wie auch Aleviten und Buddhisten.

Über die kantonale Volksinitiative "Weniger Steuern fürs Gewerbe" der Jungfreisinnigen wird am 18. Mai abgestimmt. (sda)

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