Sexualstraftäter

Internetpranger des Sexualstraftäters in der S-Bahn zeigt Wirkung

Der Internetpranger der Stadtpolizei Zürich zeigte Wirkung.

Der Internetpranger der Stadtpolizei Zürich zeigte Wirkung.

Die Stadtpolizei Zürich hat mehrere Hinweise zur Identität des Sexualstraftäters erhalten, dessen Bilder seit September unverpixelt auf der Polizei-Webiste aufgeschaltet waren. Gefasst ist er allerdings noch nicht.

Die Hinweise stammen aus dem In- und Ausland, wie die Stadtpolizei am Freitag mitteilte. Für die Abklärungen im Ausland seien entsprechende Rechtshilfegesuche nötig, weshalb die Ermittlungen vermutlich noch längere Zeit dauerten. Weitere Angaben will die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen.

Die unverpixelten Bilder des jungen Mannes wurden inzwischen von der Polizei-Website entfernt. Es war das erste Mal, dass die Stadtpolizei einen Sextäter an den Internetpranger stellte. Bisher tat sie dies nur mit Fussball-Hooligans und Bankräubern.

Der Mann soll Anfang März in einer S2, die von Oerlikon Richtung Flughafen unterwegs war, eine junge Frau sexuell genötigt und beraubt haben. Videobilder zeigen, wie der Unbekannte die Frau in die Zugstoilette drängt.

Meistgesehen

Artboard 1