Landesmuseum

Interaktive Dauerausstellung erzählt Geschichte von Kanton und Stadt

Im Landesmuseum soll "Zürich über sich selbst erzählen" (Archiv).

Im Landesmuseum soll "Zürich über sich selbst erzählen" (Archiv).

Im Landesmuseum in Zürich wird eine interaktive Dauerausstellung über die Geschichte von Kanton und Stadt Zürich realisiert. Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag einen Beitrag von 2,1 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds mit 152 zu 1 Stimme bewilligt. Die Stadt Zürich beteiligt sich auch am Projekt.

Der Kanton Zürich habe es zwar einst geschafft, dass das Landesmuseum in Zürich gebaut wurde, ein historisches Zürich-Museum gebe es bisher aber nicht, hiess es in der Kantonsratsdebatte.

Die geplante Ausstellung "Zürich im Landesmuseum" soll nun künftig am attraktiven Standort im Landesmuseum beim Zürcher Hauptbahnhof nicht nur auf intelligente Art und Weise über die Zürcher Geschichte informieren, sondern auch dazu anregen, die bestehenden kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten in Kanton und Stadt Zürich zu besuchen. In Konkurrenz zu diesen werde sie nicht stehen.

Der Eintritt in die Ausstellung auf einer Fläche von 330 Quadratmetern im Hof-Flügel des alten Teils des Landesmuseums wird gratis sein.

Die Kosten für das Projekt werden laut Finanzkommissionspräsidentin Beatrix Frey-Eigenmann (FDP, Meilen) im Verhältnis 60 zu 40 zwischen dem Kanton und der Stadt aufgeteilt. Die Stimmberechtigen der Stadt haben dem städtischen Beitrag bereits vor einem Jahr zugestimmt.

Die Betriebskosten von jährlich 900'000 Franken sollen je zu einen Drittel vom Landesmuseum (Bund), dem Kanton und der Stadt getragen werden. Die Beteiligung des Landesmuseums besteht aus Sachleistungen. Die Stadt hat den Betriebsbeitrag von 300'000 Franken bereits bewilligt. Der Kantonsbeitrag an die Betriebskosten soll von der kantonalen Denkmalpflege und Archäologie finanziert werden, die aus dem Lotteriefonds dafür Geld erhält.

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