In den neun Akut- und fünf Spezialstationen wurden 2949 Personen stationär behandelt. Das sind 5,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank um 9,4 Prozent auf 27,5 Tage. Rund die Hälfte der in der ipw stationär behandelten Personen litt an Depressionen oder Angst- und Zwangserkrankungen, wie die Zürcher Gesundheitsdirektion am Donnerstag mitteilte.

Im ambulanten und tagesklinischen Bereich nahmen die Konsultationen und Behandlungen erneut zu. Die Einzelkonsultationen stiegen um 7 Prozent auf 70'880. In den vier Tageskliniken der ipw hat die Zahl der Behandlungstage um 7,5 Prozent auf 15'656 zugenommen.

Zusätzlich zu den bestehenden Angeboten in Bülach, Dielsdorf und Embrach konnte die ipw Anfang Mai in Glattbrugg ein weiteres Behandlungszenturm in Betrieb nehmen. Dieses umfasst je ein Ambulatorium für Erwachsene und ältere Menschen, eine Tagesklinik, eine Memory Clinic, eine Beratungsstelle für Jugendliche und junge Erwachsene sowie eine Koordinationsstelle.

Dieses integrale und altersgruppenübergreifende Behandlungs- und Beratungszentrum schliesse an verkehrstechnisch bester Lage eine Versorgungslücke für Menschen mit komplexen psychischen Erkrankungen im Ballungsraum Glattal, wird der ärztliche Direktor Andreas Andreae in der Mitteilung zitiert. Angestrebt werde eine möglichst breite Vernetzung mit den Praxen, Sozialstellen und weiteren Versorgern.