Winterthur

Integrierte Psychiatrie ipw: Klinik Embrach soll geschlossen werden

Eine Spezialstation für Traumafolgestörungen der ipw in Winterthur.

Eine Spezialstation für Traumafolgestörungen der ipw in Winterthur.

Die kantonale Psychiatrieklinik ipw, die Patienten aus dem Raum Winterthur-Unterland behandelt, soll künftig nur noch in Winterthur tätig sein. Der Standort Embrach soll geschlossen werden.

Die Abteilungen, die heute in Embrach untergebracht sind, sollen im Jahr 2018 nach Winterthur verlegt werden. Auf dem Areal der Klinik Schlosstal in Winterthur-Wülflingen soll dafür ein neues Gebäude für 50 Millionen gebaut werden, wie die kantonale Gesundheitsdirektion in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Der Regierungsrat hat einen entsprechenden Projektantrag genehmigt und den Kredit für den Projektwettbewerb freigegeben. Zurzeit betreibt die ipw in Winterthur 140 Betten, in der nur wenige Kilometer entfernten Klinik Hard in Embrach 70 Betten.

Für die Gesundheitsdirektion sind dies ungünstige Betriebsgrössen. Zudem gebe es viele Doppelspurigkeiten. Bereits von Embrach nach Winterthur gezogen ist im Juli 2013 die Spezialstation für Traumafolgestörungen, die 2011 gegründet wurde.

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