Medizin
Instandsetzung des Stadtspitals Triemli benötigt mehr Geld

Der Umbau des Stadtspitals Triemli wird teurer als geplant. Der Stadtrat hat für die Projektierung der Instandsetzung des Hauptgebäudes die gebundenen Ausgaben um 15 Millionen Franken erhöht. Grund dafür sind veränderte Rahmenbedingungen.

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Stadtspital Triemli

Stadtspital Triemli

Keystone

Die Instandsetzung des Hauptgebäudes ist das letzte grosse Projekt zur baulichen Erneuerung des Triemli. Der Stadtrat hat dafür 2008 gebundene Ausgaben von 220 Millionen Franken bewilligt. Grundlage für das Bauvorhaben ist die Gesamtplanung aus dem Jahr 2003.

Seitdem hat sich das Gesundheitswesen verändert. Medizinische Fortschritte und ökonomische Entwicklungen wie die neue Spitalfinanzierung machen daher eine Überarbeitung der bestehenden Planung notwendig, wie es in der Mitteilung heisst. Ein Teil der Ausgabenerhöhung entfällt auf die markant gestiegenen Planungshonorare von Architekten und Ingenieuren.

Basis für die notwendige Anpassung sind aktualisierte Betriebskonzepte und daraus abgeleitete zeitgemässe Raumprogramme. Diese unterscheiden sich deutlich vom ursprünglichen Konzept. Aufgrund des Wettbewerbs unter den Spitälern muss beispielsweise mehr räumliche Flexibilität gewährleistet werden für sich verändernde medizinische Anforderungen.

Die 2008 eingestellten Reserven reichen nicht aus, um die Planung zu überarbeiten. Um nach der Inbetriebnahme des neuen Bettenhauses zeitgerecht mit den Bauarbeiten am Hauptgebäude beginnen zu können, müssten die Ausgaben daher rechtzeitig erhöht werden, schreibt der Stadtrat. Die Instandsetzung soll in den Jahren 2016 bis 2020 realisiert werden.