Zürich

Initiative gegen ZKB-Seilbahn kommt zustande

Die Seilbahn sei «nicht innovativ, nicht nachhaltig, nicht quartierverträglich und nicht landschaftsfreundlich».

Die Seilbahn sei «nicht innovativ, nicht nachhaltig, nicht quartierverträglich und nicht landschaftsfreundlich».

Die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher werden darüber abstimmen, ob Bauprojekte das Seebecken grundsätzlich beschatten dürfen. Die Initiative mit dem Titel «Besonnungs-Initiative» ist zustande gekommen. Sie richtet sich direkt gegen die geplante ZKB-Seilbahn.

Das Initiative-Komitee reichte 3080 gültige Unterschriften ein. Damit komme die Initiative zustande, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Für das Zustandekommen sind 3000 Stimmen nötig.

Die Volks-Initiative verlangt, dass Bauten, die einen grossen Schattenwurf haben, künftig am See verboten werden. Die Vorlage richtet sich direkt gegen die ZKB-Seilbahn, die mit ihren Pfeilern Schatten werfen wird. Ob das Projekt mit einer Abstimmung aber zeitlich noch verhindert werden könnte, ist offen.

Unerwünschtes Geschenk

Hinter der Initiative steht unter anderem Peter-Wolfgang von Matt, ein Einwohner aus Wollishofen. Er ist nicht alleine mit seinen Einwänden gegenüber dem ZKB-Geschenk. Auch im Stadtparlament wurde die Seilbahn schon kritisiert, vor allem von linker und grüner Seite. Die Seilbahn sei «nicht innovativ, nicht nachhaltig, nicht quartierverträglich und nicht landschaftsfreundlich».

Die ZKB feiert 2020 ihr 150-Jahr-Jubiläum. Die sogenannte «ZüriBahn» soll ab dann während fünf Jahren im Seebecken als Verbindung zwischen Landiwiese und Blatterwiese verkehren.

Die Seilbahn mit 18 Gondeln für je 24 Personen soll 2000 Fahrgäste pro Stunde und Weg transportieren. 50 bis 80 Millionen Franken will sich die ZKB das Jubiläumsgeschenk kosten lassen.

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