Kantonale Abstimmung
Initianten wollen nun im Kanton Zürich gegen Bildungs-Abbau kämpfen

Die Initianten der Bildungs-Vorlage bleiben kämpferisch: Nach dem Nein zu ihrer Initiative wollen sie nun gegen drohende Abbau-Pläne in der Bildung vorgehen. Wegen des kantonalen Spardrucks solle immer mehr gestrichen werden.

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Studierende im Lichthof der Universität Zürich. (Symbolbild)

Studierende im Lichthof der Universität Zürich. (Symbolbild)

KEYSTONE/PETRA OROSZ

Die Initianten, darunter die Juso, akzeptieren das Nein des Volkes. Sie sehen den Grund der klaren Ablehnung aber nur darin, dass der Vorstoss zur falschen Zeit gekommen sei. Angesichts der Spardebatte sei die Bereitschaft zu einem Ausbau nicht vorhanden.

Der Kampf gegen einen Abbau gehe indes weiter, wird Lewin Lempert, Co-Präsident der Juso, in einer Medienmitteilung zitiert. "Wir werden uns mit aller Kraft wehren."

Dass gegen ein Drittel der Abstimmenden die Bildungsinitiative unterstützten, wertet AL-Kantonsrätin und Mitinitiantin Judith Stofer gemäss der Mitteilung als "Votum gegen weitere Gebührenerhöhungen und gegen die Einführung von Schulgeldern".