Zürich
Index der Konsumentenpreise ist leicht angestiegen

Kleider und Schuhe sind in Zürich nach dem Winterausverkauf teurer geworden. Der Index der Konsumentenpreise stieg deshalb im Februar gegenüber dem Vormonat leicht um 0,2 Prozent auf 99,9 Punkte.

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Kleider und Schuhe sind nach dem Winterausverkauf teuer geworden. (Symbolbild)

Kleider und Schuhe sind nach dem Winterausverkauf teuer geworden. (Symbolbild)

Keystone

In der Hauptgruppe Bekleidung und Schuhe stiegen die Preise um zwei Prozent an, wie Stadt Zürich Statistik am Dienstag mitteilte. Im Vergleich zur gleichen Periode des Vorjahres betrug der Preisanstieg 2,3 Prozent.

Um ein halbes Prozent teurer wurden alkoholische Getränke und Tabak. Mehr bezahlen mussten die Konsumenten vor allem für ausländische Rot- und Weissweine, aber auch für Champagner und Bier.

Der Index der Hauptgruppe Nahrungsmittel stieg innert Monatsfrist um 0,3 Prozent. Teurer wurden Fruchtgemüse, Zitrusfrüchte und exotische Früchte, Feingebäck- und Konditoreiwaren, Frucht und Gemüsesäfte sowie Teig- und Wurstwaren. Günstiger wurden dagegen Erdbeeren, Cornflakes und Müesli.

Im Bereich Freizeit und Kultur stiegen die Preise im Vergleich zum Januar um durchschnittlich 0,2 Prozent. Teurer wurden insbesondere Pauschalreisen ins Ausland, günstiger hingegen Pflanzen und Blumen, Wintersportartikel sowie Computer.

In der Hauptgruppe Nachrichtenübermittlung stieg der Index um 0,2 Prozent. Verantwortlich waren höhere Handy-Tarife. Höhere Mieten führten im Bereich Wohnen und Energie zu einem leichten Anstieg von 0,1 Prozent. Erneut günstiger wurde im Februar das Heizöl.

Ebenfalls leicht um 0,1 Prozent stieg das Preisniveau in der Hauptgruppe Verkehr. Während die Preise für Linienflüge deutlich stiegen, sanken jene für Benzin und Diesel sowie Occasionsautos.