Bevölkerungsstatistik
In Zürich wird so viel geboren wie seit 45 Jahren nicht mehr

4920 Babys sind im Jahr 2013 in der Stadt Zürich zur Welt gekommen. Das waren so viele wie seit 45 Jahren nicht mehr. Die Eltern werden im Durchschnitt immer älter.

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Kinderkriegen-Trend: Eltern werden immer älter (Themenbild).

Kinderkriegen-Trend: Eltern werden immer älter (Themenbild).

Keystone

1967 wurden 5093 Kinder mit Wohnsitz in der Stadt Zürich geboren, 1968 waren es 4777, wie die Statistik Stadt Zürich ausweist. Rekord-Geburtsjahr war 1961 mit 6147 Babys.

In den Jahren darauf nahm die Zahl leicht ab, um dann ab 1964 - parallel zur Verbreitung der Pille - drastisch auf 2871 Kinder im Jahr 1977 zu sinken. Die Zahlen dümpelten dann jahrelang zwischen rund 2800 und 3000 Geburten. Erst ab Ende der 1980-er Jahre gings wieder aufwärts.

Laut Statistik waren die Mütter im Mittel 32,4 Jahre alt, die Väter 35,5 Jahre. Noch 1993 war mehr als jede zweite Mutter bei der Geburt jünger als 30 Jahre, heute ist es nur noch rund ein Viertel. Etwas mehr als ein Drittel der Mütter war 35 oder älter - doppelt so viele wie 1993.

Zwei von drei Neugeborenen des vergangenen Jahres hatten die schweizerische Nationalität. 53 Prozent hatten eine Schweizer Mutter, wie es in der Mitteilung heisst.

Was Schulhaus-Bauer interessieren muss: Laut Statistik Stadt Zürich wurden seit 1993 bei Weitem mehr Babys geboren als Kleinkinder wegzogen. Die Zahl der unter einjährigen Säuglinge in der Stadt nahm um 40 Prozent zu. Das ist viermal so viel wie die Zunahme der Gesamtbevölkerung. Der Anstieg der Geburtenziffer war in sämtlichen Stadtquartieren zu beobachten.