Wohnbau

In Zürich wurden in den letzten zwei Jahren 4200 Wohnungen gebaut

Auch starker Bauboom beim Wohnungsbau (Symbolbild)

Auch starker Bauboom beim Wohnungsbau (Symbolbild)

In den letzten zwei Jahren ist nebst der Einwohnerzahl in der Stadt Zürich auch der Wohnungsbestand gewachsen. Mit diversen Massnahmen setzt sich der Stadtrat dafür ein, dass Zürich eine «attraktive Wohnstadt für alle Bevölkerungsgruppen bleibt».

Vor zwei Jahren verankerte die Zürcher Stimmbevölkerung einen wohnpolitischen Grundsatzartikel in der Gemeindeordnung. Er verlangt eine Erhöhung des Anteils preisgünstiger Wohnungen in der Stadt, die Erhaltung insbesondere von Familienwohnungen und Wohnungen für ältere Menschen und ein Angebot ökologisch vorbildlicher Wohnungen auch im preisgünstigen Segment.

Um den Volkswillen umzusetzen, hat der Stadtrat das «Programm Wohnen» ausgearbeitet. In einer am Dienstag veröffentlichten Zwischenbilanz zeigt sich der Stadtrat mit seiner Wohnpolitik zufrieden.

Gemäss Stadtrat sind in den vergangenen zwei Jahren in der Stadt Zürich insgesamt rund 4200 Wohnungen erstellt worden, rund 3000 Mietwohnungen sowie 1200 Wohnungen im Stockwerkeigentum.

Der Anteil an gemeinnützigen Mietwohnungen erhöhte sich jedoch «nur unwesentlich» von 25,8 auf 25,9 Prozent, wie es weiter heisst. Allerdings könnten ein Drittel der neu erstellten Mietwohnungen den gemeinnützigen oder kommunalen Wohnbauträgern zugerechnet werden, schreibt der Stadtrat.

Förderung von subventionierten Wohnungen

Besonders grosse Schwierigkeiten auf dem angespannten Wohnungsmarkt haben Bevölkerungsgruppen mit sehr tiefen Einkommen sowie ältere Personen oder grosse Familien. Für diese drei Gruppen gibt es in Zürich nun drei städtische Stiftungen.

Zudem fördert der Stadtrat die Erstellung von subventionierten Wohnungen sowohl in eigenen Siedlungen wie auch bei der Baurechtsvergabe an gemeinnützige Wohnbauträger.

Dies trage dazu bei, dass die soziale Durchmischung erhalten bleibt, heisst es weiter. Für Mietende von subventionierten Wohnungen bestehen Limiten für Einkommen und Vermögen sowie Belegungsvorschriften.

Der Stadtrat ist überzeugt, dass all diese und weitere Massnahmen dazu beitragen, dass die Stadt Zürich eine attraktive Wohnstadt für alle Bevölkerungsgruppen bleibt, wie es weiter heisst.

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