Neu sind Einzeleintritte auch als Handytickets erhältlich.

Im Onlineshop (sportabo.ch) können Eintrittsbillette und Abonnemente gekauft werden. Das "Sportabo Saison" ermöglicht den unbeschränkten Zutritt zu allen Bädern. Die online gekauften Einzeltickets können zuhause ausgedruckt oder neu als SMS-Ticket aufs Handy geschickt werden, wie das Sportamt in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Die Öffnungszeiten der Sommerbäder bleiben unverändert. Morgens von 9 bis 11 Uhr sind alle Badeanlagen bei jeder Witterung geöffnet. Nach den Wetterverhältnissen richten sich die Öffnungszeiten für den Rest des Tages. Abends können die Bäder bis 20 Uhr oder länger offen sein.

Die drei Anlagen Seebad Utoquai, Freibad Letzigraben und Freibad Seebach sind täglich bei jeder Witterung von 7 bis mindestens 20 Uhr geöffnet.
In zehn Jahren über hundert Millionen Franken investiert

Die Bäderkultur in der Stadt Zürich hat eine lange Tradition. Das nostalgische Frauenbad Stadthausquai feierte letzten Sommer sein 125-Jahr-Jubiläum. Unter den 24 städtischen Badeanlagen gebe es einige bauhistorische Besonderheiten, deren Wert erhalten bleiben soll, heisst es in der Mitteilung.

Das Strandbad Wollishofen aus dem Jahr 1939 wurde letzte Saison umfassend renoviert und steht der Bevölkerung ab Saisonstart wieder zur Verfügung. Für den Erhalt der Badeanlagen hat die Stadt Zürich in den letzten zehn Jahren über hundert Millionen Franken investiert.

Im letzten Sommer zählte das Sportamt 1'627'048 Eintritte in die Freibäder. Dies bedeutete eine Zunahme um 15 Prozent gegenüber der Saison 2012. Nur im Jahrhundertsommer 2003 wurden mehr Eintritte gezählt. Alle städtischen Hallen- und Freibäder zusammen verzeichnen fast drei Millionen Eintritte pro Jahr. (sda)